Freie Demokraten: Olympia noch nicht aufgeben! 

Julian Wohlfahrt

Die FDP im Kreis Recklinghausen befürchtet nach dem Olympia-Bürgerentscheid in Herten ein vollständiges Olympia-Aus auch für die Stadt Recklinghausen.

Nach Auffassung der Liberalen hat die SPD im Kreis Recklinghausen und insbesondere in Herten eine unrühmliche Rolle gespielt. Doch die Freien Demokraten wollen nicht aufgeben und sehen aufgrund der Zustimmung in der Bevölkerung noch Möglichkeiten. 

Bereits im Sommer 2025 hatten die heimischen Liberalen für Olympische Spiele im Kreis Recklinghausen geworben: „Olympische Spiele im Kreis Recklinghausen sind eine Möglichkeit, uns der Welt zu präsentieren. Wir würden zudem von der mit den Spielen verbundenen Modernisierung sehr lange profitieren. Diese Chancen wollen wir Freien Demokraten für den Kreis Recklinghausen mit den olympischen Mountainbike-Wettbewerben rund um die Halde Hoheward in den Städten Herten und Recklinghausen nutzen und unterstützen deswegen die Olympia-Bewerbung ausdrücklich. Wir werben vor Ort für eine Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger, die für eine erfolgreiche Bewerbung sehr wichtig ist,“ so damals in einer Pressemitteilung Mathias Richter, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes. 

Zum Bürgerentscheid in Herten äußert sich Mathias Richter heute wie folgt: „Die SPD hat sich schon mit ihrem damaligen Nein zum Bürgerentscheid in Herten gegen die Interessen der Bürger entschieden. Auch danach haben sich führende Köpfe der regionalen SPD weggeduckt, statt für Olympia in unserer Region zu werben und für den Bürgerentscheid zu mobilisieren. Die fehlenden Stimmen hätten mit der aktiven Unterstützung der SPD in Herten problemlos erreicht werden können. Stattdessen hat die Hertener SPD blockiert. Allein der Recklinghäuser SPD-Bürgermeister hat zuletzt tapfer für Olympia geworben.“

Richter plädiert nun dafür, dass die Stadt Recklinghausen sofort mit der Landesregierung über einen Verbleib in der Bewerbung verhandelt. Nach seinen Informationen sei das nach dem Bürgerentscheid in Herten zwar schwer zu erreichen, aber noch nicht völlig aussichtslos.

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